Welche Auflösung und welches Format sollte mein Foto haben?
Welche Dateien der Editor annimmt und wie du an der angezeigten Bildqualität erkennst, ob dein Foto für den gewählten Ausschnitt reicht.
Verwende möglichst die ursprüngliche Bilddatei aus der Kamera oder vom Smartphone. Der Editor nimmt JPG, PNG, WebP, TIFF und HEIC bis 10 MB und 40 Megapixel an. Screenshots sowie Bilder, die über Messenger oder soziale Netzwerke verschickt wurden, sind häufig verkleinert oder stark komprimiert.

Eine feste Pixelzahl lässt sich nicht für jede Karte nennen. Entscheidend ist, wie groß das Foto auf der Karte erscheint: Ein kleines Fotofeld braucht weniger Bildpunkte als ein Foto, das eine ganze Kartenseite füllt. Auch starkes Hineinzoomen verringert die nutzbare Auflösung, weil nur ein Teil der Datei gedruckt wird.
Bildqualität im Editor prüfen
Setze das Foto in das gewünschte Fotofeld ein und lege erst dann den endgültigen Ausschnitt fest. Sobald das Foto ausgewählt ist, zeigt der Editor die „Bildqualität“ an. Sie wird aus der Pixelzahl, der Größe des Fotofelds und dem gewählten Zoom berechnet:

- „Sehr gut“: mindestens 300 dpi im Druck
- „Gut“: mindestens 200 dpi
- „Ausreichend“: mindestens 150 dpi
- „Niedrig“: darunter
Bei „Niedrig“ verwende nach Möglichkeit eine größere Originaldatei oder verringere den Zoom. Achte zusätzlich in der vergrößerten Ansicht auf unscharfe Konturen und Kompressionsspuren, denn die Anzeige bewertet nur die Auflösung, nicht die Schärfe der Aufnahme.
Für einen randlosen Druck muss das Bild bis über den Beschnittrand reichen. Gesichter, Schrift und andere wichtige Motivteile sollten dagegen mit Abstand innerhalb des Endformats liegen. Mehr dazu erklärt der Artikel Hilfslinien und Beschnittrand.
Die Bildschirmansicht hilft bei der Kontrolle, bildet Papier und Druckfarbe aber nicht vollständig nach. Prüfe deshalb im Schritt „Überprüfen“ noch einmal alle Kartenseiten in der Druckvorschau.
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